Sonntag, 2. Mai 2010

Microsoft Outlook 2010 empfängt keine eMails

Ohne, dass ein Update oder ähnliches installiert wurde, hat bei mir Microsoft Outlook 2010 (Beta) von einem Moment auf den anderen keine eMails mehr empfangen. Beim Starten versuchte Microsoft Outlook 2010 einfach erst gar nicht, eMails abzuholen. Beim Klick auf den Button "Alle Ordner Senden/Empfangen" passierte nichts.

Ich habe zunächst folgendes probiert:
  • Neustart von Microsoft Outlook
  • Neustart des Betriebssystems
  • Reparatur der .pst-Datei mit scanpst.exe
  • Reparatur der Microsoft-Office-Installation
  • Löschen aller temporären Datein unter C:\Users\[Username]\AppData\Local\Microsoft\Outlook und C:\Users\[Username]\AppData\Local\Microsoft\Outlook\RoamCache
Leider alles vergebens. Schließlich half es, ein neues Microsoft-Outlook-Profil einzurichten, was ich eigentlich gerne vermeiden wollte, schien mir jetzt aber die einfachste und schnellste Lösung. Dabei musste ich leider die eMail-Konten neu einrichten, was bei mir einige sind. Die RSS-Feeds wurden dafür übernommen.

Dienstag, 27. April 2010

W-LAN-Netzwerke mit inSSIDer analysieren

Wer Schwierigkeiten mit einem Wireless-LAN-Netzwerk hat (kurz W-LAN), hat mit den Programmen, die mit Microsoft-Betriebssystemen zur Verfügung gestellt werden, meist wenig Möglichkeiten, die Netzqualität genau zu beurteilen. Hier hilft das Freeware-Tool inSSIDer, welches kostenlos hier heruntergeladen werden kann.

Mit inSSIDer kann man sehr gut die Empfangsstärker verschiedener W-LANs genauestens überprüfen, dies auch im zeitlichen Verlauf und feststellen, ob andere W-LANs auf der gleichen Frequenz senden. Gerade, wenn auch Sprache über das Netzwerk übertragen wird, kann dies zu Störungen führen. Wenn die Empfangsstärke unter -80 sinkt, ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Sonntag, 11. April 2010

Zugriff auf Dateien verweigert - defekte Sektoren

Microsoft Windows 7 kann plötzlich nicht mehr auf Dateien zugreifen. Darunter sind z. B. auch DLL-Dateien, die zum Ausführen von Programmen erforderlich sind. In meinem Fall funktionierte zum Beispiel Microsoft Outlook 2010 nicht mehr. Es ließ sich auch nicht mehr im abgesicherten Modus starten. Auch der Browser Opera hackte.

Von Microsoft Windows 7 erschien plötzlich die Meldung, dass versucht wird, defekte DLL-Dateien zu reparieren. Außerdem tauchte der Hinweis auf, dass dem Betriebssystem der Zugriff auf bestimmte Pfade verweigert wurde: "Microsfot Windows kann nicht auf C:\... zugreifen, bitte führen die chkdsk.exe aus."

Um chkdsk.exe auszuführen, muss wie folgt vorgegangen werden:
  1. Klick auf das Windows-Logo unten links in der Tastleiste, um das Startmenü zu öffnen.
  2. Im Feld "Programme/Dateien durchsuchen ..." cmd eingeben.
  3. Mit der rechten Maustaste auf das gefundene Programm cmd.exe klicken und "Als Administrator ausführen" auswählen.
  4. In der Eingabeaufforderung chkdsk.exe /F eingeben. Durch den Parameter F werden Fehler auf dem Datenträger behoben. Evtl. ist dazu ein Neustart des Systems notwendig.

Je nach Größe der Festplatte und Belegung kann der Vorgang einige Stunden dauern, wobei defekte Dateien repariert werden und beschädigte Sektoren anschließend wieder genutzt werden können. Nach dem Neustart funktionierte das Betriebssystem samt aller Programme in meinem Fall wieder problemlos.

Dienstag, 6. April 2010

Fehler beim Senden von E-Mails mit Microsoft Windows Mobile 6.1

Trotz vollständiger Netzabdeckung ist das Senden von E-Mails mit dem in Microsoft Windows Mobile 6.1 integrierten E-Mail-Client nicht möglich. Obwohl das Empfangen von E-Mails problemlos klappt, erfolgt beim Versuch, eine E-Mail zu verschicken, folgende Fehlermeldung: "Überprüfen Sie Ihre Netzabdeckung und Ihre Kontoinformationen. Versuchen Sie es dann erneut."

Dieses Problem ist bekannt und bei Microsoft unter dem Knowledge-Base-Artikel KB958639 beschrieben. Im Microsoft-Download-Center steht dafür ein Hot Fix bereit, der als CAB- zum Ausführen direkt auf dem mobilen Gerät oder als MSI-Paket zum Ausführen auf dem Desktop heruntergeladen werden kann.

Beim Verwenden des MSI-Pakets muss das mobile Gerät mit dem Microsoft Windows Mobile Device Center 6.1 oder Microsoft ActiveSync 4.5 mit dem Desktop verbunden sein. Das CAB-Paket muss einfach auf dem mobilen Gerät, z. B. auf einer Speicherkarte, abgelegt werden und dann direkt auf dem mobilen Gerät ausgeführt werden. Nach der Installation startet das mobile Gerät automatisch einmal neu.

Montag, 8. März 2010

Mit iGoogle alles im Blick

Google bietet mit iGoogle einen praktischen Dienst, um sich auf einer einzigen Seite im Internet über alle wichtigen Informationen und Konten auf dem Laufenden zu halten. Man braucht so nicht zahlreiche Konten abrufen oder Seiten besuchen, sondern kann sich individuell alle für einen persönlich wichtigen Informationen auf einer Seite anzeigen lassen.

Gleichzeitigt hat man die Möglichkeit, jederzeit auf die Google-Suche zuzugreifen. Überall auf der Welt kann man sich so mit seinem Google-Konto anmelden und seine persönliche iGoogle-Seite laden.

Hat man iGoogle aktiviert, kann man sogenannte Gadgets individuell auf der Seite positionieren. Gadgets (englisch für technische Spielerei) sind Dienste, die zum Beispiel Nachrichten, Lesezeichen oder Spiele darstellen.

Diese Gadgets stellen Informationen von unterschiedlichen Anbietern dar. So kann man sich z. B. die eMails von Google Mail und anderen eMail-Diensten darstellen lassen, Nachrichten von diversen Websites, Wetterberichte, Aktienkurse, Fernsehprogramme, Neuigkeiten aus verschiedenen sozialen Netzwerken und vieles mehr.

Nutzt man iGoogle auf einem öffentlichen/nicht eigenen Rechner, sollte man sich hinterher vollständig ausloggen und am besten auch den Cache leeren, gerade wenn man viele persönliche Konten in iGoogle integriert hat.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Das Outlook-Fenster kann nicht geöffnet werden

Erscheint beim Starten von Microsoft Outlook "Microsoft Outlook kann nicht gestartet werden. Das Outlook-Fenster kann nicht geöffnet werden.", hat man zunächst keine Chance mehr, Microsoft Outlook unter diesem Profil zu öffnen. Weder das Reparieren der .pst-Datei mit scanpst.exe, noch das Starten im Abgesicherten Modus lösen das Problem.

Es gibt allerdings eine recht einfache Lösung: Bei Microsoft Windows Vista oder Microsoft Windows 7 im Ordner

C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Microsoft\Outlook

die 0 KB große .xml-Datei löschen. Bei Microsoft Windows XP lautet der Pfad:

C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook

Sollten die Ordner nicht auffindbar sein, einmal in der Systemsteuerung im Menü Ordneroptionen die versteckten Dateien einblenden.

Alternative Lösung: Über das Menü "Mail" in der Systemsteuerung ein neues Microsoft-Outlook-Profil anlegen, dann müssen aber auch alle Einstellungen und Konten neu eingerichtet werden und die Daten aus der alten .pst-Datei in die neue importiert werden.

Das Problem tritt meinen Recherchen zu Folge sowohl bei Microsoft Outlook 2003, wie auch bei Microsoft Outlook 2007 auf.

Samstag, 16. Januar 2010

Zweite Achse (Sekundärachse) in Microsoft-Excel-Diagramm

Häufig möchte man zwei unterschiedliche Skalen in einem Diagramm darstellen. Dies ist in Microsoft Excel 2010 (genauso wie den Vorgängerversionen) kein Problem und nennt sich Sekundärachse, die eine andere Skalierung als die Primärachse hat.

Im erstellen Diagramm markiert man die Werte, die man als zusätzliche Achse mit einer anderen Skalierung als die anderen Werte darstellen möchte. Dann klickt man im Menüband unter "Diagrammtools" auf den Reiter "Format" und dort auf den Menüpunkt "Auswahl formatieren".

Im folgenden Fenster kann man unter "Reihenoptionen" auswählen, ob die Werte als Sekundärachse dargestellt werden sollen. Schon wird im Diagramm eine zweite Achsenbeschriftung eingefügt und die Reihe entsprechend der zusätzlichen Achse im Diagramm dargestellt.

Diese Funktion eignet sich besonders gut, wenn man unterschiedliche Skalierungen in einem Diagramm darstellt möchte. Häufig werden zum Beispiel absolute Werte und Prozentzahlen gleichzeitig dargestellt. Gehen die absoluten Werte weit über 100 hinaus, sind die Prozentwerte häufig kaum noch im Diagramm sinnvoll lesbar.

Samstag, 19. Dezember 2009

ATI Mobility Radeon X1300 unter Windows 7

Die ATI Mobility Radeon X1300 wird offiziell nicht von Microsoft Windows 7 unterstützt, womit leider kein Aero Peek möglich ist. Da sie bei mir aber mit dem Release Cadidaten von Microsoft Windows 7 noch problemlos funktioniert hat (auch Aero Peek), habe ich etwas herumprobiert. Und siehe da: Die Grafikkarte läuft auch unter Microsoft Windows 7 Ultimate 32 Bit inkl. Aero Peek.

Ich habe den ATI-Treiber für die Mobility Radeon X1300 mit der Versionsnummer 8.31.100.3 (vom 20. November 2006!) installiert. Während der Installation wurde der Bildschirm zwar am Ende für längere Zeit einmal schwarz, aber nun funktioniert Aero Peek wunderbar.

Samstag, 24. Oktober 2009

Bootbaren USB-Stick vollständig formatieren

Nachdem ich auf einem USB-Stick eine bootbare Partition eingerichtet hatte, konnte ich diese anschließend unter Microsoft Windows nicht mehr erreichen. Auch das löschen oder formatieren war nicht möglich.

Die Lösung brachte schließlich das Programm HP USB Disk Storage Format Tool. Dieses kann man unter anderem hier herunterladen. Damit lässt sich der USB-Stick vollständig formatieren, so dass ich ihn anschließend auch wieder vollständig nutzen konnte. Achtung: Beim Formatieren gehen alle Daten auf dem USB-Stick verloren.

Fehler 31: Ein an den Computer angeschlossenes Gerät funktioniert nicht richtig

Seit einigen Tagen bekam ich bei meinem Microsoft Windows 7 Release Candidaten Build 7100 beim Versuch, über einen UMTS-Karte eine Verbindung herzustellen, die Fehlermeldung: "Fehler 31: Ein an den Computer angeschlossenes Gerät funktioniert nicht richtig".

Das Problem scheint mit dem Programm Virtual PC 2007 von Microsoft zusammenzuhängen. Nach der Deinstallation von Microsoft Virtual PC 2007 lief die Verbindung über die UMTS-Karte wieder problemlos.